Die Reise einer jungen Frau

 

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Eine kleine erotische Kurzgeschichte

Gedankenverloren blickte die blonde junge Frau aus dem Fenster in den Nachthimmel. Ein Lächeln lag auf ihren Lippen, als sie an die Geschichten über Vampire dachte. Nicht an die aus Twilight, die das absolute Gegenteil von richtigen Vampiren waren. Richtige Vampire nahmen sich einfach das was sie wollten. Sie fragten nicht. Sie spielten mit ihren Opfern und... Ihre Wangen röteten sich, dann schüttelte sie schmunzelnd ihren Kopf. Wie dumm sie doch war. Hier in dieser Welt existierten keine Vampire, Dämonen oder andere Wesen. Es war reine Fantasie, die sie für sich behielt, immerhin durfte niemand etwas über ihre geheimen Wünsche erfahren. Nach einiger Zeit erhob sie sich vom Fenstersims und krabelte unter die Bettdecke, wo sie es sich bequem machte und kurz darauf einschlief. Dunkelheit umgab sie in ihrem Traum. Ein leises Flüstern erklang ganz in der Nähe. Eine seltsame dunkle Macht schwebte geisterhaft durch die Wände des Schlosses, in dem sie sich plötzlich befand. Noch war sie nicht in der Lage dazu, die Gestalt zu sehen oder zu hören. Nur der eisige Lufthauch, der über ihren Rücken strich, war zu spüren. Schaudernd zog sie das durchsichtige weiße Nachthemd enger um sich. Ihre Nippel versteiften sich und schimmerten wie kleine Kirschen, sichtbar durch den Stoff. Ihr Atem beschleunigte sich. Irgendetwas oder irgendjemand war hier. Sie spürte die drohende Gefahr nur all zu deutlich. Auf Zehenspitzen, gleich wie eine Elfe, schlich sie durch die unzähligen Gänge auf der Suche nach dem Ausgang. Sie versuchte sich an den Aufbau eines Schlosses zu erinnern und folgte dem inneren Plan. Der Ausgang schien die nächste Tür zu sein. Hoffnungsvoll öffnete sie diese und trat in den Raum hinein. Die Tür schloss sich wieder ohne, dass sie es bemerkte. Vorsichtig tastete sie mit ihren Füßen in der Dunkelheit umher. Schließlich wollte sie nichts umwerfen und somit jemanden wecken, der nicht sonderlich gut auf unangekündigte Besucher reagierte. Plötzlich erhellte das Licht einer Kerze den Raum. Es folgten weitere, bis sie erkannte wo sie sich befand. Ihr Blick wanderte zum Thron, auf dem ein großgewachsener schwarzgekleideter Mann saß. In seiner rechten Hand hielt er einen Gehstock mit Totenkopf, über den der Fremde kreisend strich. "Es freut mich das du zu mir gefunden hast Träumerin" sagte er dunkel und zugleich verheißungsvoll. Die Frau wich langsam zurück. "Bitte fürchte dich nicht. Ich bin keine Gefahr für dich... nur..." Er hob seinen Gehstock und tippte ihn einmal auf den Mamorboden, wodurch eine unsichtbare Macht entfesselt wurde und die Fliehende bewegungsunfähig machte. Elegant erhob sich der Fremde und kam gemächlichen Schrittes auf sie zu. Seine Hand legte sich sanft, aber bestimmt unter ihr Kinn und hob dieses an, so dass sie in seine roten Augen blickte. "die Verkörperung eines deiner kleinen verbotenen Wünsche.." Er beugte sich zu ihr hinab und legte seine Lippen auf ihre. Seine Hand umschloss dabei ihren Hals und drückte diesen liebevoll zusammen. Die Frau stöhnte ungewollt in das Lippenbekenntnis. Ihre Knie wurden weich. Ihr ganzer Körper reagierte auf sein tun. "So schön" hauchte er gegen ihren Mund. "und so weich..." Seine Hand wanderte mitsamt des Stockes über das Nachthemd. Dabei umkreiste er spielerisch ihre Nippel und beobachtete sie gierig wie ein Raubtier. "Willst du mehr davon?" fragte er lockend. "Mehr von meiner Haut auf deiner. Mehr von mir in dir?" Seine Worte vernebelten ihren Verstand. Sie kämpfte gegen ihre eigene Lust an, doch als er sie fest gegen die Tür presste und sie hart küsste, siegte die Lust. Ihre Gegenwehr erstarb. Ihr Körper sehnte sich nach seinen Berührungen. Sehnte sich nach der Härte und seiner Macht, die sie verschlingen würde. "Ja" antwortete sie kaum hörbar. "Was hast du gesagt?" fragte der Dunkelhaarige noch ein mal. Ihre Lippen bewegten sich stumm. Sie schaffte es nicht es laut aus zu sprechen. Sie wollte es, war aber nicht dazu in der Lage laut darum zu bitten. Er biss sie neckend in den Hals und drückte sein Knie zwischen ihre Schenkel. "Wie war das?" fragte er wieder. "Ja..." wimmerte sie lustverhangen. Der Vampir löste sich von ihr und schüttelte seinen Kopf. "Sag es noch einmal und dieses Mal lauter" Seine Stimme war laut und durchdringend bis sie leiser wurde. "Bitte. Für mich." Ihr Blick senkte sich. Schüchtern, wie sie war, konnte sie ihm nicht in die Augen sehen. Sie ballte ihre Hände zu Fäusten. Sie wusste das es nur ein Traum war, dennoch spürte sie jede noch so kleine Berührung all zu deutlich und wann bekam man schon einmal die Möglichkeit in einem Traum von einem richtig durchgreifenden Vampir vernascht zu werden? Sie holte tief Luft, hob ihren Kopf und blickte ihm fest entschlossen in die Augen. "Ja." antwortete sie lauter. "Lass... lass mich deine Härte spüren. Lass mich dich in mir spüren... nur bitte lass es nicht so schnell enden... ich will..." Ihre Stimme zitterte vor Aufregung. Der Vampir lächelte zufrieden und kam ihr wieder ganz nah. Seine Kleidung löste sich in Rauch auf. Volkommen nackt wie er war, hob er sie an der Tür höher und blickte ihr neckend in die Augen. Ihr Nachthemd verwandelte er in schwarze Federn. Seine Erregung rieb er zwischen ihren Schenkeln. Es amüsierte ihn ungemein, wie feucht sie bereits jetzt schon war, obwohl er ihr doch nur an den Hals gegangen war, sie hart küsste und ihr seine Stärke vermittelte. Wie würde sie wohl erst reagieren, wenn er richtig los legte? Die Frau hatte das alles fasziniert beobachtet und seufzte wohlig auf. Sie sehnte sich nach ihm und bewegte ihre Hüfte leicht nach vorn und nach hinten. Sie wollte ihn in sich und verzehrte sich nach ihm. Der Vampir wartete und dann drang er mit einem harten Stoß tief in sie ein. Er sah wie ihre Sinne schwanden und lauschte genüsslich dem lauten Stöhnen, das aus ihrem Munde drang. Er gab ihr nicht die Möglichkeit zurück zu kehren und nahm sie in einem undefinierbarem Tempo. Mal stieß er schneller zu, mal tiefer, mal langsamer und mal rieb er sich nur an ihrem feuchten Eingang. Ja, sie sollte sich nicht an irgendetwas gewöhnen, denn nur so konnte er davon ausgehen, das sie gedanklich nicht so schnell zurück kehrte. Er genoss es, sie zu nehmen, genoss ihre süßen Töne und das leise flehen, wenn er aufhörte und sie nach mehr verlangte. Er spielte mit ihr, raubte ihr Verstand und Atem und ließ sie nicht zu schnell kommen. Sie sollte sich noch Wochen später daran erinnern und wenn sie erst ins Bett ging und sich selbst befridigte, würde sie nur an diesen heißen Traum denken. Die Frau war nicht mehr in der Lage auch nur einen einzigen klaren Gedanken zu fassen. Sie war fort. Nur noch ihr Körpergefühl und die Lust existierten. Ja sie wollte es so. Sie wollte so heiß geliebt und gevögelt werden, denn nicht zu wissen was sie erwartete war das geilste überhaupt. Selbst jetzt wünschte sie sich das es niemals aufhörte, doch irgendetwas in ihrem Körper sagte ihr, das sie gleich erwachen würde. Der Vampir spürte die Veränderung nur all zu deutlich und gab die letzten Augenblicke alles. Er kam tief in ihr und schenkte ihr einen unglaublichen Höhepunkt, der sie dazu brachte vor lauter Glück zu weinen und sich an ihm fest zu halten. Die Zeit hatte sie noch, dann klingelte ihr Wecker. In ein paar Stunden würde sie ihren Besuch empfangen. Sie erhob sich und zog die Bettdecke zurück. Ihre Schenkel waren ganz nass, genau wie ihre Bettdecke. Sie hatte eben den geilsten Sextraum gehabt und ging wohlig grinsend ins Badezimmer, wo sie ihrer Erinnerung nachhing und sich jetzt selbst befriedigte. Hoffentlich würde dies nicht ihr einziger bleiben. "Danke" sagte sie zufrieden an den Herrn der Träume.
7.8.14 17:39
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Spielgefährte (7.8.14 17:49)
mhmmmm... Hier und da kommt mir das ganze bekannt vor ... *schmunzel*


Manfred / Website (7.8.14 21:16)
Eine wunderbare Geschichte hast du da geschrieben. Poetisch schön! Danke dir.

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